Kaum ein Gericht trägt seinen Weg um die Welt so deutlich im Namen wie der Burger. Er heißt nach einer deutschen Hafenstadt, wurde in amerikanischen Imbisswagen berühmt und ist heute auf jedem Kontinent zu Hause. Der Big American Burger bündelt diese Geschichte in einem Brötchen: ein kräftiges Rindfleisch-Patty, rauchige Rinderstreifen und eine süß-würzige Barbecuesauce, wie man sie aus den Südstaaten der USA kennt.
Auf einen Blick
- Name: Big American Burger, ein Burger im Barbecue-Stil
- Herkunft: USA, mit Wurzeln im Hamburger Rundstück und im Hamburg Steak
- Geschmack: herzhaft, rauchig, leicht süß, mit feiner Säure aus der Sauce
- Typische Zutaten: Rinderhackfleisch, weiches Brötchen, Rauchfleisch vom Rind, Barbecuesauce, Salat, Zwiebeln
- Dazu: Pommes frites, Zwiebelringe, Krautsalat oder ein kühles Getränk
Von Hamburg nach Amerika: die Vorgeschichte
Lange bevor es den Burger gab, kannte man in Hamburg gehacktes Rindfleisch, das gebraten und warm gegessen wurde. Schon 1869 ist dort das Rundstück warm belegt: ein Brötchen mit warmem Fleisch, ein schneller Imbiss für Hafenarbeiter und Reisende. Bereits im 18. Jahrhundert taucht in einem englischen Kochbuch eine „Hamburgh sausage“ auf – ein Hinweis darauf, dass die Stadt früh für ihr Rindfleisch bekannt war.
Mit den vielen Deutschen, die im 19. Jahrhundert nach Amerika auswanderten, reiste auch das Hamburg Steak über den Atlantik. Gemeint war damals kein Sandwich, sondern ein flaches, gebratenes Hacksteak, gewürzt mit Zwiebeln, Salz und Pfeffer und auf dem Teller serviert. In amerikanischen Zeitungen ist der Begriff schon 1884 zu finden.
Wer hat den Hamburger erfunden?
Auf diese Frage gibt es keine eindeutige Antwort – dafür gleich mehrere Städte, die stolz auf ihre eigene Version sind. Zu den bekanntesten Ansprüchen gehören:
- Seymour, Wisconsin, 1885: Charlie Nagreen soll auf einem Jahrmarkt Hackfleischbällchen flach gedrückt und zwischen Brot gelegt haben, damit die Gäste sie im Gehen essen konnten.
- Hamburg, New York, 1885: Die Brüder Frank und Charles Menches sollen auf einer Messe Rindfleisch statt Wurst verkauft haben, als ihnen die Wurst ausging.
- Tulsa, Oklahoma, 1891: Die Familie von Oscar Weber Bilby erzählt, er habe am 4. Juli Hackfleisch auf den selbst gebackenen Brötchen seiner Frau serviert – für viele das erste Mal mit einem echten Burger-Brötchen.
- New Haven, Connecticut, um 1900: Der dänische Einwanderer Louis Lassen legte in seinem kleinen Imbiss Louis’ Lunch Hackfleisch zwischen zwei Scheiben Toast. Die Library of Congress würdigte das Lokal im Jahr 2000 als Ursprung des Hamburgers.
Landesweit bekannt wurde der Hamburger spätestens auf der Weltausstellung 1904 in St. Louis. 1921 eröffnete in Wichita, Kansas, die erste Filiale von White Castle – eine der ersten Burgerketten überhaupt, die zeigte, dass ein Hamburger sauber, schnell und überall gleich gut sein konnte.
Ein Name aus Hamburg, ein Brötchen aus Amerika – der Burger ist ein Kind der Auswanderung.
Barbecue im Brötchen: so entsteht ein American Burger
Ein Burger im amerikanischen Barbecue-Stil lebt von wenigen Zutaten, die genau aufeinander abgestimmt sein müssen. Jede Schicht hat ihre Aufgabe.
1. Das Patty
Das Herz des Burgers ist ein Patty aus Rinderhackfleisch. Es wird nur locker geformt und kaum geknetet, damit es beim Braten saftig bleibt. Auf der heißen Grillplatte bildet sich außen eine dunkle, würzige Kruste, die sogenannte Maillard-Reaktion: Eiweiß und Zucker im Fleisch bräunen und erzeugen die typischen Röstaromen.
2. Das Rauchige
Was den American Burger vom einfachen Hamburger unterscheidet, ist die zusätzliche rauchige Note. In den USA wird dafür oft geräuchertes Fleisch knusprig gebraten und auf das Patty gelegt. Für eine halal Küche bietet sich Rauchfleisch vom Rind an: Es bringt Salz, Rauch und einen leichten Biss in den Burger.
3. Die Barbecuesauce
Die Sauce verbindet alles. Die frühesten Barbecuesaucen in den Südstaaten bestanden aus Essig, Butter und Pfeffer. Die dicke, glänzende, tomatenbasierte Sauce, an die heute fast jeder denkt, gilt als Erfindung aus Kansas City: Dort wird sie Henry Perry zugeschrieben, der Anfang des 20. Jahrhunderts Grillfleisch verkaufte. Tomate, Essig, Zucker oder Melasse und Gewürze wie Paprika, Senf und Zwiebel ergeben die typische Balance aus Süße, Säure und Rauch.
4. Brötchen und Frisches
Ein weiches, leicht süßliches Brötchen wird kurz angeröstet, damit es die Sauce nicht sofort aufsaugt. Salat, Tomate und Zwiebeln bringen Frische und Knackigkeit und gleichen das kräftige Fleisch aus.
Wie schmeckt der Big American Burger?
Der erste Biss ist herzhaft und rauchig: die Kruste des Pattys, das salzige Rauchfleisch, darüber die Barbecuesauce mit ihrer Süße und leichten Säure. Das weiche Brötchen fängt die Säfte auf, der frische Salat sorgt für Kontrast. Scharf ist der Burger nicht – seine Würze kommt vom Rauch, vom Röstaroma und von der Sauce, nicht von Chili.
American, BBQ oder Classic: die Unterschiede
Auf vielen Speisekarten stehen Burger nebeneinander, die ähnlich klingen. So lassen sie sich unterscheiden:
- Hamburger: die Grundform – Patty im Brötchen, mit Salat, Zwiebeln und Sauce.
- Cheeseburger: der Hamburger mit geschmolzenem Käse auf dem Patty.
- BBQ Burger: setzt auf Barbecuesauce, oft mit Röstzwiebeln für zusätzlichen Crunch.
- American Burger: verbindet Barbecuesauce mit rauchigem Fleisch auf dem Patty und ist dadurch besonders kräftig.
Was passt zum Burger?
In den USA gehört zum Burger fast immer etwas Knuspriges oder Frisches daneben. Klassisch sind Pommes frites, gebackene Zwiebelringe oder ein cremiger Krautsalat, dessen Säure die rauchige Sauce gut ausgleicht. Wer es leichter mag, nimmt einen grünen Salat. Zum Trinken passt etwas Kühles – eine Limonade, ein Eistee oder ein Milchshake.
Der Burger in aller Welt
Vom amerikanischen Jahrmarkt aus hat der Burger die ganze Welt erobert und überall eine eigene Handschrift bekommen. In Australien gehört oft rote Bete auf das Patty, in Japan gibt es Varianten mit Teriyaki-Sauce, in Indien wird er häufig mit Hähnchen, Lamm oder Gemüse statt Rind zubereitet und kräftig gewürzt. Und in Deutschland, wo alles mit dem Hamburger Rundstück begann, ist der Burger längst ein Alltagsgericht – vom Imbiss bis zum Restaurant.
Big American Burger bei Masalas
Bei Masalas in Berlin-Köpenick bekommen Sie den Big American Burger mit einem 100-g-Patty, Rauchfleisch vom Rind und Barbecuesauce. Unser Fleisch ist halal, und in unserer Küche wird ohne Alkohol gekocht.
Sie können ihn zur Abholung bestellen oder sich nach Hause liefern lassen. Wer mehr Hunger hat, findet auf unserer Karte auch die doppelte Version und den Giant American Burger mit größerem Patty.

Big American Burger
mit 100g Patty, beef bacon und Barbecuesauce
Allergene: Gluten
Jetzt bestellenWeitere Varianten bei Masalas
Häufige Fragen zum Big American Burger
Ist der Big American Burger halal?
Ja. Bei Masalas ist alles Fleisch halal. Statt geräuchertem Fleisch, wie es in den USA oft verwendet wird, kommt bei uns Rauchfleisch vom Rind auf den Burger.
Was ist der Unterschied zwischen einem Hamburger und einem American Burger?
Der Hamburger ist die Grundform mit Patty, Brötchen, Salat und Sauce. Der American Burger bekommt zusätzlich rauchiges Fleisch und eine süß-würzige Barbecuesauce und schmeckt dadurch kräftiger.
Welche Allergene enthält der Big American Burger?
Der Big American Burger enthält glutenhaltiges Getreide. Bei Allergien rufen Sie uns bitte vor der Bestellung an: 030 66068017.








